[schliessen]
[schliessen]
Schneelastzonen

Mehr als das Eigengewicht einer PV-Anlage beanspruchen Wind- und Schneelasten Systemkomponenten und Dachkonstruktion. Diese Lasteinwirkungen sind daher für jede Anlagenplanung zu ermitteln und speziell bei der Auslegung des Montagesystems zu berücksichtigen. Die Ermittlung der externen Lasten stützt sich auf die DIN 1055 (Einwirkungen auf Tragwerke). Die Wind- und Schneelastzone für einen bestimmten Standort kann im Zweifel bei den örtlichen Behörden erfragt werden.

 

Auch wenn für „No-Name“ Schienen die komplette Flächenberechnung für die Statik vorliegt, so bedeutet das nicht, dass auf eine bauseitige Statik verzichtet werden kann. Eine Typenstatik kann keine Individualermittlung ersetzen.

 

Schneelasten nach DIN 1055-4 (2005-03)

 

Die Gewichtslasten durch Schneeauflage hängen von folgenden Faktoren ab:

  1. Schneelastzone nach  DIN
  2. Höhe (über Meeresspiegel)
  3. Dachform und –neigung
  4. Position (besondere Dachformen)

Die Karte  gibt einen Überblick über die Windzonen in Deutschland. Die Tabelle dient der vereinfachten Ermittlung des Windgeschwindigkeitsdrucks nach DIN (aus Zone und Höhe). Aus ihm errechnen sich je nach Dachform, Dachneigung und der Modulposition die auf die Fläche einwirkenden Druck- und Soglasten.

ACHTUNG: Genaue Belastung je nach Dachform gemäß DIN berücksichtigen!

Die Karte zeigt einen Überblick über die Schneelastzonen in Deutschland. Anhand der Grafik kann die Schneelast am Boden nach DIN (aus Zone und Höhe) abgeschätzt werden. Aus ihr errechnen sich je nach Dachform, Dachneigung und der Modulposition die auf die Fläche einwirkenden Druck- und Schublasten.