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Aluprofile eloxieren: färben, glänzen und härten

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Wir führen ein großes Sortiment an eloxierten Aluprofilen. Unsere NNK® Maschinenbauprofile (kompatibel zu ITEM und BOSCH) sind zum Beispiel standardmäßig eloxiert. Das Eloxal bietet Vorteile für die Profile und dient zudem als Schutzschicht. Das Eloxieren oder auch die anodische Oxidation, ist ein elektrolytisches Verfahren, durch das eine Oxidschicht auf der Aluminiumoberfläche erzeugt wird. Diese Oxidschicht ist gegenüber der natürlich gebildeten Oxidschicht um über das Hundertfache verstärkt. In der Praxis finden unterschiedliche Verfahrensvarianten Anwendung:

Je nach Art des Anodisierverfahrens lassen sich dekorative oder technische funktionelle Oxidschichten herstellen. Die Schichten werden aus dem Grundwerkstoff gebildet und sind mit diesem strukturell verbunden. Anodisch erzeugte Oxidschichten unterscheiden sich hierin von allen metallischen; sie erhalten dauerhaft das ursprüngliche, metallische Oberflächenaussehen, das durch eine mechanische, chemische oder elektrolytische Oberflächenvorbehandlung erzielt wurde. Sie bieten aufgrund ihrer Struktur die Möglichkeit der Farbgebung, so dass die dekorative Wirkung von Aluminiumoberflächen durch farbige Oxidschichten erhöht werden kann.

Färben der Oxidschichten

Die anodische Oxidation ist im nicht verdichteten Stand aufnahmefähig für verschiedene Stoffe und lässt sich einfärben, bedrucken und imprägnieren. Sie dient als Träger lichtempfindlicher Stoffe und als Haftgrund für Beschichtungen und Klebstoffe. Aluminium-Oxidschichten sind hart, abriebfest und ermöglichen die mechanische Oberflächenbeanspruchung anodisierter Bauteile.

Die Standard-Verfahren, das GS-und GSX-Verfahren (Gleichstrom-Schwefelsäure, Gleichstrom-Schwefelsäure-Oxalsäure) ergeben auf Werkstoffen in Eloxalqualität eine farblose, transparente Oxidschicht, die eingefärbt werden kann. Farbige Oxidschichten lassen sich herstellen, indem nach dem GS-oder GSX-Verfahren erzeugte Oxidschichten durch Farbstoffe bzw. elektrolytisch gefärbt werden oder aber durch die direkte Erzeugung von Oxidschichten mit Eigenfärbung.

Anodische Glänzverfahren

Beim anodischen Glänzen wird die Einebnung der Oberfläche durch Gleichstrom in hochviskosen oder auch in alkalischen Bädern erreicht. Diese Art des Glänzens wird angewendet, wenn besonders hohe Anforderungen an den Glanz gestellt werden.

Harteloxieren

Die Hartanodisation stellt eine spezielle Verfahrensvariante der anodischen Oxidation dar. Es werden besonders harte und verschleissfeste Oxidschichten für technische Zwecke erzeugt. Die Schichtdicken liegen werkstoffabhängig in einem Bereich von 25 bis 150 my. An das Aussehen dieser zumeist grau bis braun gefärbten Oxidschichten werden keine Ansprüche gestellt.

Der metallische Charakter und das Aussehen von Aluminiumoberflächen werden durch die anodische Oxidation nicht verändert. Der Oberflächenvorbehandlung kommt daher eine entsprechende Rolle zu. Gezielte Oberflächeneffekte werden durch mechanische oder chemische Oberflächenbehandlungen erreicht. Oberflächenunregelmässigkeiten wie Riefen, Kratzer und Scheuerstellen lassen sich durch eine mechanische Oberflächenbehandlung vor allem durch Schleifen weitgehend beseitigen.

(Quelle: mejo Metall Lexikon )

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